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Blog: Modefairarbeiten.de

Blog 2015

FEMNET verpflichtet sich zu Transparenz gemäß der Initiative Transparente Zivilgesellschaft

Häufige Fragen zur Bildungsarbeit an Hochschulen

Was beinhaltet die Bildungsarbeit an Hochschulen?

Das Bildungsprojekt setzt sich dafür ein, dass Themen wie Rechte von Näher_innen in Zulieferbetrieben, Sozial- und Umweltstandards in der Wertschöpfungskette oder Verantwortung von Unternehmen für ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft, in Mode-, wirtschaftswissenschaftlichen Nachhaltigkeits- und Lehramtsstudiengängen gelehrt werden.

Seit wann bietet FEMNET Bildungsarbeit für Hochschulen an?

Das Projekt begann 2011 mit einer einjährigen Pilotphase,die sich zunächst auf modebezogene Studiengänge in NRW konzentrierte.
Dabei wurden erste Kontakte zu Hochschulen geknüpft und eine Vielzahl von Informations- und Bildungsveranstaltungen abgehalten.

Seit August 2012 werden die Aktivitäten auf andere Bundesländer ausgeweitet und seit Januar 2017 werden auch wirtschaftswissenschaftliche Nachhaltigkeits- und Lehramtsstudiengänge angesprochen.

Was sind die Ziele?

Langfristiges Ziel der Bildungsarbeit ist es, ein Bewusstsein zu schaffen – beispielsweise über globale Zusammenhänge, Umwelt- und Menschenrechtsverletzungen oder die Gründe der Armut von Beschäftigten in der Bekleidungsproduktion.

Dabei werden sowohl modebezogene, als auch wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge angesprochen, deren Absolvent_innen die späteren Rahmenbedingungen der Bekleidungsproduktion bestimmen.

Außerdem sollen durch Vermittlung globaler Zusammenhänge und Einkaufsalternativen mögliche Handlungsoptionen der Konsument_innen gestärkt werden und Debatten entstehen.

Was sind die Schwerpunkte?

Wir entwickeln Lehrmodule zu Themen wie Rechte von Näher_innen in Zulieferbetrieben, Sozial- und Umweltstandards in der Wertschöpfungskette oder Verantwortung von Unternehmen für ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft und bilden Multiplikator_innen aus, die von den Hochschulen angefragt werden können.

Außerdem stellen wir Bildungsmaterial zu Verfügung, welches online eingesehen oder angefordert werden kann.

An wen richten sich die Bildungsangebote?

Das Projekt richtet sich an Studierende und Lehrende modebezogener (z.B. Modedesign, Bekleidungstechnik), wirtschaftswissenschaftlicher und Lehramtsstudiengänge – deutschlandweit.

Welche Bildungsangebote gibt es?

Hochschulen aus dem gesamten Bundesgebiet können Workshops, Seminare und Vorträge zu unseren Modulthemen buchen: zu Arbeitsbedingungen in Textilfabriken, Sozial- und Umweltstandards, Einkaufspraxis großer Unternehmen und deren Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen oder Altkleider und Konsumverhalten.

Des Weiteren stehen wir gerne in beratender Funktion zur Verfügung, sei es für einzelne Studierende oder für eine Kooperation mit Ihrer Hochschule oder der Ausarbeitung eines Semesterprojektes.

Neben öffentlichen Informations- und Diskussionsveranstaltungen findet auch zweijährlich unsere Konferenz für Lehrende und Studierende statt.

Was wurde bisher erreicht?

Wir haben Kontakt zu Hochschulen im ganzen Bundesgebiet aufgebaut. So können wir regelmäßig Workshops an Hochschulen geben, Studierendenprojekte betreuen und alle zwei Jahre eine bundesweite zweitägige Konferenz zur Nachhaltigkeit in der Modeindustrie ausrichten.

Wie finanziert sich die Bildungsarbeit?

Die Bildungsarbeit wird durch die Anträge finanziert, die FEMNET bei verschiedenen Gebern stellt. Derzeit unterstützt uns Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), der Kirchliche Entwicklungsdienst durch Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst, die Hans-Böckler-Stiftung und die gemeinnützige Gesellschaft cum ratione. Kleinere Anträge werden von anderen Gebern unterstützt.

Kann ich das Bildungsprojekt mit einer Spende unterstützen?

Wir freuen uns sehr über jede Spende, denn sie hilft uns damit unsere Ziele zu verfolgen. FEMNET muss bei jedem Projekt einen Eigenanteil aufbringen. Jeder Euro, den Sie spenden, hilft uns deshalb, diesen Eigenanteil aufzubringen.

Hier finden Sie unser Konto:  http://www.fairschnitt.org/index.php/spenden

Gibt es eine eigene Projekt-Homepage?

Ja, seit Februar 2013 gibt es eine eigene Webseite www.fairschnitt.org

Wie kann ich Informationsmaterial bekommen?

Über die Materialien-Datenbank. Sie ist ein Service für Studierende, Dozent_innen, Referent_innen und alle, die an den Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie, Unternehmensverantwortung/CSR, sowie dazu verwandten Themen interessiert sind.

Die Datenbank beinhaltet eine systematisierte Übersicht von Informationsliteratur (Einzelschriften, Sammelbände, Periodika, Informationswebsites) sowie Lehr- und Lernmaterialien, Filme und Ausstellungen zu den Hauptthemen

  • Altkleider/ Re- und Upcycling
  • Arbeitsbedingungen/ Unternehmenskritik
  • Ethical Fashion Design
  • Kritischer Konsum
  • Umweltschäden/ Baumwollanbau/Kunstfasern
  • Wertschöpfungskette/ Globalisierung/ Welthandel

Kann ich Multiplikator_in werden und wenn ja, wie?

Um als Multiplikator_in in der Bildungsarbeit tätig zu sein, sind Qualifikationen/ Kenntnisse in den Bereichen bildungspolitischer Arbeit und Nachhaltigkeit in der Modeindustrie Grundvoraussetzung. Eine Bewerbung ist an unsere Projektreferentin zu richten.

Für welche ehrenamtlichen Aufgaben werden Mitarbeiter_innen gesucht?

Im Grunde liegen fast immer Aufgaben vor, die von ehrenamtlichen Mitarbeiter_innen übernommen werden können. Dafür wenden Sie sich bitte direkt an FEMNET (vorstand@femnet-ev.de).

Außerdem gibt es jeden Monat ein Stammtischtreffen in Bonn.

Dort ist jede_r herzlich willkommen!

Kann man ein Praktikum machen?

In unserem Bildungsprojekt werden immer wieder Praktika angeboten. Diese werden hier ausgeschrieben.

Außerdem können wir Bewerber_innen für ein Praktikum an unsere Partnerorganisationen Munnade und Cividep in Indien vermitteln. Falls Sie daran Interesse haben, füllen Sie bitte unser Bewerbungsformular aus – unter Angabe des möglichen Zeitraums.

Wer kann Workshops, Seminare und Vorträge in Anspruch nehmen?

Das Angebot des Bildungsprojekts richtet sich vor allem an Hochschulen, Studierende und Studierendeninitiativen aus dem gesamten Bundesgebiet. Darüber hinaus vermitteln wir auch Referent_innen für öffentliche Veranstaltungen.



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