Eilaktionen der CCC

ArbeiterInnen in der weltweiten Bekleidungsindustrie riskieren viel, wenn sie für ihre Rechte eintreten. So auch Jittra Cotshadet, die 15 Jahre lang bei einer Tochterfabrik des Dessous-Hersteller Triumph International in Thailand Badeanzüge genäht hatte. Im Sommer 2008 wurde sie entlassen. Sie hatte sich als Vorsitzende der Gewerkschaft für die Rechte ihrer Kolleginnen stark gemacht. Ihr droht eine mehrjährige Haftstrafe, nachdem sie ein Jahr später mit ihren ehemaligen Kolleginnen gegen deren Entlassung in Bangkok protestierte.

Von Gewerkschaften und Arbeitsrechtsorganisationen in den Produktionsländern erfährt die Kampagne für Saubere Kleidung von solchen und ähnlichen Arbeitsrechtsverletzungen in den Zulieferfabriken europäischer Modefirmen, Sportartikelhersteller, Outdoor-Markenfirmen und Discountern.
Mit EILAKTIONEN unterstützen wir die ArbeiterInnen in ihrem Kampf vor Ort und machen in Deutschland auf die Ungerechtigkeiten aufmerksam. Mit Ihrer Unterstützung setzen wir die jeweiligen Unternehmen und Regierungen unter Druck, Arbeitsrechte einzuhalten.

Was können SIE tun?

Mit ein paar Klicks können Sie sich ganz leicht online an den Eilaktionen beteiligen. Unter www.saubere-kleidung.de können Sie Protest-Mails an Unternehmen und Regierungen abschicken. Um regelmäßig von Eilaktionen zu erfahren, können Sie sich in den CCC-Eilaktions-Verteiler eintragen.

Der Protest zeigt Wirkung. In vielen Fällen führen die Eilaktionen zu Verbesserungen für die ArbeiterInnen vor Ort:
Ausstehende Löhne und Entschädigungen werden gezahlt oder entlassene ArbeiterInnen wieder eingestellt.

Durch die Beteiligung Vieler können Arbeitsrechtsverletzungen gestoppt werden!


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