09.05.2016: Die moderne Form der Sklaverei in indischen Spinnereien

VORTRAG MIT ANSCHLIESSENDER PODIUMSDISKUSSION IN BONN
Eine Veranstaltung von FEMNET e.V. in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn

Flyer Einladung 09.05.2016Zwangsarbeit ist in vielen Spinnereien in Südindien immer noch allgegenwärtig – dort werden landesweit am meisten Garne und Fasern hergestellt. Die Weltöffentlichkeit schaut weg, obwohl Katastrophen in Bangladesch oder Pakistan auf die Zustände in den Textilfabriken aufmerksam gemacht haben.

Dr. Anibel Ferus-Comelo, die eine Studie über „Die moderne Form der Sklaverei in Indiens Spinnereien“ im Auftrag der indischen NGO Cividep und FEMNET geschrieben hat, und Mary Viyakula, seit vielen Jahren Mitarbeiterin der NGO SAVE (Social Awareness & Voluntary Education), berichten über die Arbeitsbedingungen in den Spinnereien.

Anschließend diskutieren Thomas Kutschaty, Justizminister NRW (tbc.), Janine Steeger, Journalistin, Otto Kersten, Geschäftsführer gotsutsumu und Gisela Burckhardt, Vorstandsvorsitzende FEMNET e.V. über folgende Fragen: Was können, bzw. müssen wir hier in Deutschland verändern? Welche Verantwortung trägt die Politik, welche die Unternehmen? Hilft nachhaltiges Kaufverhalten den Frauen in den Fabriken?

FEMNET e.V. und die Friedrich-Ebert-Stiftung freuen sich auf Ihre Teilnahme.

Ort: Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro NRW, Godesberger Allee 149, 53175 Bonn
Zeit: 18:00-21:00 Uhr

 


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