Nachrichten und Berichte

22.09.2015: „Schick, schnell, global – und katastrophal?! Unsere Kleidung als Produkt der internationalen Textilindustrie“

Abschlussbericht zur Veranstaltung im Alten Rathaus Bonn am 22. September 2015 (PDF-Datei)

Am 22. September 2015 brachten die Stadt Bonn und der Bonner Frauenrechtsverein FEMNET e.V. Vertreter/-innen des Bündnisses für nachhaltige Textilien, Aktive von Nichtregierungsorganisationen und Gewerkschaften sowie interessierte Konsumenten/-innen an einen Tisch. Von 18 bis 21 Uhr fand der interaktive Austausch im Gobelinsaal im Alten Rathaus statt. Die Veranstaltung war ein Beitrag zum Europäischen Jahr für Entwicklung 2015.

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11.09.2015: Dritter Jahrestag der Ali-Enterprises-Katastrophe

PlakatEs war eine der schlimmsten Katastrophen in der Geschichte der Textilindustrie: Am 11. September 2012 ging die Ali Enterprises Fabrik im pakistanischen Karachi in Flammen auf, 254 Arbeiter_innen starben und 55 wurden schwer verletzt.

Wir werden dieses Ereignis nie vergessen und wollen den Opfern helfen. Bitte unterstützen Sie uns dabei!

  1. Unterschreiben und teilen sie diese Online-Petition einer pakistanische Arbeiterwitwe, die eine angemessene Entschädigung von KiK fordert
  2. Folgen Sie der Clean Clothes Campaign auf Facebook und Twitter. Liken und teilen Sie alle Posts der Kampagne und helfen Sie uns, die Informationen zu verbreiten.

Mit Ihrer Hilfe können wir das deutsche Textilunternehmen KIK in die Verantwortung nehmen und uns dafür stark machen, dass die Überlebenden endlich ihre volle Entschädigung erhalten.

15.07.2015: Zahlreiche Unternehmen beigetreten: wie geht es weiter mit dem Textilbündnis?

Textilarbeiterinnen in Bangladesch. Foto © G.BurckhardtTextilarbeiterinnen in Bangladesch. Foto © G.BurckhardtErst nach zähen Verhandlungen traten im Juni 2015 etliche Unternehmen dem Textilbündnis bei. Hatten sie dies doch bei Gründung des Bündnisses im Oktober 2014 noch verweigert. Der von ihnen mitentwickelte Aktionsplan war ihnen damals zu anspruchsvoll, während andere Unternehmen wie Hessnatur und Vaude sofort beitraten. Auch FEMNET ist an der Erarbeitung des Aktionsplanes von Beginn an beteiligt und im Interimsteuerungskreis vertreten. Aber was hat die Unternehmen letztlich bewogen, nun doch beizutreten?

 

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16.06.2015: Unternehmen haftbar machen! Video zur Kampagne

Im Rahmen ihrer gemeinsamen Kampagne „Mensch. Macht. Handel. Fair.“ setzen sich das Forum Fairer Handel und der Weltladen-Dachverband für eine gesetzliche menschenrechtliche Sorgfaltspflicht ein. Mit einer Unterschriftenaktion fordern sie die Bundesregierung dazu auf, im Rahmen der Umsetzung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte in Deutschland bis 2016 einen verbindlichen Rahmen zu schaffen.

Petition zur Kampagne...

12.05.2015: FEMNET und die Kampagne für Saubere Kleidung werfen HUGO BOSS einen Mangel an gesellschaftlicher Verantwortung vor

Hugo Boss JeansBonn. „Todschick – Edle Labels, billige Mode – unmenschlich produziert“: Das Buch von Gisela Burckhardt enthüllt, dass auch für teure Marken wie HUGO BOSS Textilarbeiterinnen in Bangladesch ausgebeutet werden. Während sich das Unternehmen mit fairen Produktionsstandards schmückt, sieht die Realität bei den Zulieferern anders aus: Überstunden, marode Fabriken und keine Gewerkschaften. Burckhardt, Vorstandsvorsitzende von FEMNET, das Mitglied der Kampagne für Saubere Kleidung ist, hat die Aktionäre auf der Hauptversammlung von HUGO BOSS am 12. Mai in Stuttgart über ihre Rechercheergebnisse informiert.

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