26./28.09.2017 Faire Beschaffung von Kleidung in den Städten Köln und Bonn präsentiert

Marie-Luise Lämmle berichtete im voll besetzten Gobelinsaal im Alten Rathaus Bonn von Ihrer Dialogreise nach Bangladesch und der Bedeutung für die Stadt Bonn. Foto: © FEMNETMarie-Luise Lämmle berichtete im voll besetzten Gobelinsaal im Alten Rathaus Bonn von Ihrer Dialogreise nach Bangladesch und der Bedeutung für die Stadt Bonn. Foto: © FEMNETIm Rahmen der Fairen Woche 2017 zeigten die Städte Bonn und Köln sich als Pioniere auf dem Weg zu einer fairen Beschaffung von Kleidung, den Sie mit FEMNET gemeinsam beschreiten – mit Modenschau und Schaufensterpuppe.

Das Rathaus Bonn wurde zum Catwalk: Im Rahmen der Veranstaltung „Welchen Siegeln kann ich trauen“präsentierten wir am 26.09.2017 öko-faire Berufsbekleidung. Vor rund 200 Besucher_innen wies Bürgermeisterin Gabriele Klingmüller (SPD) auf die Bedeutung der fairen Beschaffung von sensiblen Gütern durch die Stadt hin. Anschaulich berichtete Marie-Luise Lämmle von FEMNET, welche sozialen Probleme in der Bekleidungsindustrie beispielweise in Bangladesch bestehen und welchen Beitrag die öffentliche Hand beim Einkauf mit Steuermitteln zur Verbesserung von Arbeits- und Lebensbedingungen vor Ort leisten kann. Anschließend trugen ehrenamtliche Models öko-faire Berufskleidung auf den Laufsteg – auch neben der tollen Mode, die dort sonst präsentiert wurde, ein absoluter Hingucker! Wir konnten anschaulich zeigen: Bonn – und besonders das Amt für Stadtgrün – hat Schritt für Schritt (PDF-Download) Vorreitermut bewiesen!

Jan Eggers vom Blog "JAN TRÄGT GRÜN" präsentiert öko-faire Berufskleidung im Rathaus Bonn. Foto: © FEMNETJan Eggers vom Blog "JAN TRÄGT GRÜN" präsentiert öko-faire Berufskleidung im Rathaus Bonn. Foto: © FEMNETInitiativen, um Sozial- und Umweltstandards in der Produktion von Kleidung sicherzustellen, sind nicht nur für Privatmenschen, sondern auch für Einkäufer_innen von Kommunen wichtig. Im Bild von links nach rechts Claudia Kersten für GOTS, Dieter Overath für Fairtrade und und Vera Köppen für dieFair Wear Foundation. Foto: © FEMNETInitiativen, um Sozial- und Umweltstandards in der Produktion von Kleidung sicherzustellen, sind nicht nur für Privatmenschen, sondern auch für Einkäufer_innen von Kommunen wichtig. Im Bild von links nach rechts Claudia Kersten für GOTS, Dieter Overath für Fairtrade und und Vera Köppen für dieFair Wear Foundation. Foto: © FEMNET

Angeregte Gespräche am Thementisch zu "Fairer Beschaffung" auf der Fairtradenight in Köln. Foto: © FEMNETAngeregte Gespräche am Thementisch zu "Fairer Beschaffung" auf der Fairtradenight in Köln. Foto: © FEMNETAuf der Fairtradenight am 28.09.2017 zeigten wir dann die Fortschritte der Stadt Köln im Bereich der fairen Beschaffung von Textilien. Seit 2017 berät FEMNET das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen im Rahmen einer Ausschreibung für Arbeits- und Sicherheitsschuhe, wie Umwelt- und Sozialstandards zielführend berücksichtigt werden können. Im Gespräch am Runden Tisch mit rund 40 Kölner_innen berichteten Marie-Luise Lämmle (FEMNET) und Miriam Feldmann (Referat für Internationale Angelegenheiten) über den aktuellen Stand in Köln. Neu erschienen ist der Flyer, der die Hintergründe zum Kölner Konzept (PDF-Datei) darstellt – selbstverständlich mit Dom. 

Nicht zuletzt aufgrund der Aktivitäten im Bereich der Fairen Beschaffung wurde Köln in diesem Jahr zur Hauptstadt des Fairen Handels gekürt. Foto: © FEMNETNicht zuletzt aufgrund der Aktivitäten im Bereich der Fairen Beschaffung wurde Köln in diesem Jahr zur Hauptstadt des Fairen Handels gekürt. Foto: © FEMNET

 "Reflexionen" zu öko-fairer Bekleidung am Stand von FEMNET. Foto: © FEMNET"Reflexionen" zu öko-fairer Bekleidung am Stand von FEMNET. Foto: © FEMNET


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