Nachrichten und Berichte

20.04.2015: G7-Präsidentschaft nutzen: Lieferkettenverantwortung verbindlich regeln

(Berlin, 20.4.2014) In einer gemeinsamen Stellungnahme mit dem Forum Menschenrechte begrüßt das CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung, dass die Bundesregierung das Thema verantwortungsvolle Lieferketten auf die Agenda der G 7-Präsidentschaft gesetzt hat. Die Netzwerke fordern die Bundesregierung jedoch auf, es nicht bei freiwilligen Maßnahmen zu belassen. FEMNET e.V. ist aktives Mitglied im CorA-Netzwerk und unterstützt diesen Appell.

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27.02.2015: Erwartungen von FEMNET/ CCC an das Textilbündnis und die Bundesregierung

Stellungnahme des CorA-Netzwerks für Unternehmensverantwortung und der Kampagne für Saubere Kleidung zum Textilbündnis (Download als PDF-Datei)

Die Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) und das CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung setzen sich seit vielen Jahren für die Einhaltung von Menschenrechten sowie international vereinbarten sozialen Standards und Normen bei transnationalen Unternehmen, ihren Tochterfirmen und Zulieferern ein.

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17.10.2014: Bündnis für nachhaltige Textilien erfolgreich gegründet

Bündnis-Mitglieder wollen Textil-Bündnis auf breite Basis stellen

Gruendungsfoto-Textilbuendnis-2014-klBerlin. Die Mitglieder des Bündnisses für nachhaltige Textilien („Textil-Bündnis“), danken Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller für seine Initiative, die am 16.10.2014 zur Gründung des Textil-Bündnisses geführt hat. Das Textil-Bündnis ist bereits jetzt ein großer Erfolg. Erstmalig ist es gelungen, innerhalb kürzester Zeit unter zentralen Akteuren einen inhaltlichen Konsens über gemeinsame Ziele zur Verbesserung der sozialen, ökologischen und ökonomischen Bedingungen in der Lieferkette von Textilien und Bekleidung zu erreichen.

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14.10.2014: Stellungnahme der Kampagne für Saubere Kleidung zum geplanten Textilbündnis des BMZ

Am 16. Oktober 2014 will Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller ein Bündnisses für nachhaltige Textilien gründen.

Die Fabrikbrände bei Tazreen im November 2012 und bei Ali Enterprises in Pakistan sowie der Einsturz von Rana Plaza in Bangladesch am 24.4.2013 verursachten Tausende von Toten und Verletzten. Diese Unglücke geschahen trotz zahlreicher Kontrollen und freiwilliger Selbstverpflichtungen von Unternehmen. Bis heute sind die Opfer und Verletzten sowie deren Angehörige nicht fair und ausreichend entschädigt worden, da es hierfür keine gesetzliche Grundlage gibt. Bisher besteht nur für die Opfer von Rana Plaza ein freiwilliger Entschädigungsfonds, der noch nicht einmal zur Hälfte gefüllt ist.

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14.04.2014: Stellungnahme der Kampagne für Saubere Kleidung zum Vorschlag des Entwicklungsministers Gerd Müller für ein Textilsiegel

Bundesminister Gerd Müller kündigte an, noch in diesem Jahr ein neues Textilsiegel auf den Markt zu bringen. Damit will er die deutsche Modebranche dazu bewegen, soziale und ökologische Mindeststandards einzuhalten.

Die Erfahrungen aus 20 Jahren zeigen allerdings, dass freiwillige Selbstverpflichtungen nicht weit führen, wie die zahlreichen Fabrikbrände zeigen. Zertifizierungen sollten aus unserer Sicht nicht allein das Produkt, sondern das gesamte Unternehmen einschließlich der Einkaufspraxis in den Blick nehmen. Auch die Zivilgesellschaft muss gleichberechtigt in den Prozess einbezogen werden.Wir begrüßen die Ankündigung des Ministers, eventuell einen gesetzlichen Rahmen vorzugeben. Die Einhaltung von Menschen- und Arbeitsrechten muss gesetzlich verbindlich sein und muss zuverlässig kontrolliert werden.

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