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Bangladesh Center for Workers Solidarity (BCWS)

Das engagierte BCWS-Team. Foto: © BCWSDas engagierte BCWS-Team. Foto: © BCWSDie international anerkannte Arbeitsrechtsorganisation ist Mitglied der Clean Clothes Campaign und ist eine von Bangladeschs prominentesten Interessenvertretungen für Arbeitnehmer_innenrechte. BCWS wurde im Jahr 2001 von einer Gruppe ehemaliger Textilarbeiter_innen gegründet, um die katastrophalen Arbeitsbedingungen zu ändern und Arbeiterinnen zu befähigen, selbst menschenwürdige Behandlung und angemessene Löhne zu verhandeln. Seitdem hat BCWS die Rechte der Arbeitnehmer_innen in der Bekleidungsindustrie verbessert, indem sie Hunderte von Schulungen durchgeführt und Arbeitsrechtsverletzungen für Dutzende von Untersuchungsberichten und die internationale Presse dokumentiert hat. BCWS wird von der internationalen Arbeiterrechtsbewegung und multinationalen Bekleidungsunternehmen als eine der effektivsten Basisorganisationen des Landes angesehen. Außerdem unterhält BCWS eine Kita für die Kinder von Arbeiterinnen, die FEMNET unterstützt. Seit Ende 2018 arbeitet FEMNET zudem mit BCWS an einem Projekt zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen in Bekleidungsfabriken.

Kalpona Akter. Foto: © FEMNETKalpona Akter. Foto: © FEMNETKalpona Akter ist Geschäftsführerin des Bangladesh Center for Worker Solidarity (BCWS) und eine der bekanntesten Aktivistinnen Bangladeschs. Bereits mit 12 Jahren begann sie mit der Arbeit in Bekleidungsfabriken. Wegen ihres gewerkschaftlichen Engagements wurde sie später jedoch gefeuert und bald auf die „schwarze Liste“ der Fabriken gesetzt. Dennoch hat sie immer weiter gekämpft. Seit dem Jahr 2000 arbeitet Kalpona in Vollzeit als Aktivistin. Kalpona kämpft seit Jahren für die Rechte von Arbeiterinnen, für mehr Sicherheit in den Fabriken und die Möglichkeit, sich gewerkschaftlich zu organisieren. 2010 saß sie dafür einen Monat im Gefängnis. Für ihr unermüdliches Engagement wurde sie 2016 mit dem Alison Des Forges Award von Human Rights Watch ausgezeichnet. Kalpona war 2017 und 2018 auf Einladung von FEMNET auf Vortragsreise in Deutschland zu Gast.