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Blog: Modefairarbeiten.de

Blog 2015

Mehr über den Solidaritätsfonds:

Cover des FEMNET-Solifonds-Flyer

FEMNET verpflichtet sich zu Transparenz gemäß der Initiative Transparente Zivilgesellschaft

Bangladesch: NGWF - eine Gewerkschaft der ArbeiterInnen in der Textilindustrie

Viele ArbeiterInnen in Bangladesch kennen weder ihre Rechte noch haben sie die Mittel, um bei deren Verletzung zu klagen. FEMNET e.V. unterstützt deshalb die bangladeschische National Garment Workers Federation (NGWF), einen Zusammenschluss nationaler ArbeiterInnen der Bekleidungsindustrie.

Aus dem Fonds wird ArbeiterInnen, die selbst nicht genug Mittel haben, juristischer Beistand finanziert. ArbeiterInnen werden ermutigt, zu klagen (zum Beispiel bei Nichtbezahlung der Überstunden), sofern Aussicht auf Erfolg besteht. Außerdem werden Prozesse unterstützt mit dem Ziel, positive Gerichtsurteile für die ArbeiterInnen zu erreichen.

NGWF organisiert auch zahlreiche Proteste und berichtet regelmäßig über seine vielfältigen Aktivitäten wie Demonstrationen, Petitionen an die Regierung zur Subventionierung von Lebensmitteln für die Näherinnen oder auch Einsatz für Frauenrechte.

NGWF informiert FEMNET über die Anzahl und Namen der Frauen, die mit Hilfe des Fonds vor Gericht ihre Rechte einklagten und auch über die Höhe der eingeklagten Summe. Zudem weist NGWF regelmäßig durch Belege nach, welche Kosten ihr für den Rechtsbeistand und die Organisation entstehen.

Zurzeit arbeitet ein NGWF-Mitarbeiter für den Fonds. Das Einreichen einer Klage kostet in Dhaka, Bangladesch, 250 Taka (2,40 Euro), eine Anhörung 1100 Taka (10,50 Euro).

 

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