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Bildungsarbeit an Schulen: Fair Fashion ist in!

Junge Menschen sind die größte Zielgruppe für neue Modetrends und somit auch für „Fast Fashion“. Um schon früh ein Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Konsum zu schaffen, vermitteln wir bundesweit außerschulische Referent_innen für Ihre Schulprojekte und Initiativen. Diese sind fachlich sowie methodisch-didaktisch geschult und informieren zu aktuellen Themen wie:

  • Wie sehen die Arbeitsbedingungen der Näher_innen in Bangladesch und Indien aus?
  • Was sind Sozialstandards in der Textilproduktion und was bedeutet eigentlich „Greenwashing“?
  • Welchen Textilsiegeln können wir wirklich vertrauen? Wo kann man öko-faire Kleidung kaufen?
  • Welche globalen Auswirkungen hat Fast Fashion auf Mensch und Umwelt und was kann ich selber tun, damit sich daran etwas ändert?

Wir wollen Bewusstsein schaffen für globale Zusammenhänge, Umwelt- und Menschenrechtsverletzungen und die Gründe der Armut von Beschäftigten in der Bekleidungsproduktion.

„Wer macht meine Kleidung?“ FEMNET hat engen Kontakt zu Näherinnen in den Produktionsländern unserer Kleidung und macht so ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen greifbar Foto: © FEMNET„Wer macht meine Kleidung?“
FEMNET hat engen Kontakt zu Näherinnen in den Produktionsländern unserer Kleidung und macht so ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen greifbar.
Foto: © FEMNET

Wir möchten Schüler_innen in ihren Kompetenzen und möglichen Handlungsoptionen als Konsument_innen zu stärken. Mit Informationen über die globalen Zusammenhänge und konkrete Alternativen beim Einkauf sind sie in der Lage, bewusster zu konsumieren und sich auch selbst zu engagieren. So wird auch der Druck auf Unternehmen erhöht, denn die Marktmacht der Konsument_innen ist ein nicht zu unterschätzendes Gewicht.

Hierzu haben wir drei Module erstellt:

  • Die Modeindustrie und was dahinter steckt – Bekleidung global

Dieses Modul dient der Einführung ins Thema und eignet sich bei Gruppen, die noch wenig oder gar nicht zum Thema Mode und / oder Globalisierung gearbeitet hat

  • Weiter, schneller, billiger: Neue Standorte in der Modeindustrie

Schwerpunkt dieses Moduls ist das Thema Globalisierung am Beispiel der Modeindustrie und der neuen Produktionsstandorte Myanmar und Äthiopien

  • Die Schattenseiten des Glamour: Menschenrechtsverletzungen in der Modeindustrie

Dieses Modul befasst sich vertieft mit den sozialen Ungerechtigkeiten in der Bekleidungspro-duktion und klärt über Arbeits– und Menschenrechte auf

Die Schwerpunkte der einzelnen Bildungsveranstaltung werden in Absprache mit der/dem zuständigen Referent_in gesetzt. Eine Kombination der Module ist möglich. Ergänzend können Einheiten zu den Themen „Siegel“ und / oder „Altkleider“ angeboten werden.

Darüber hinaus können die Themen von unseren dafür ausgebildeten Referent_innen auch in Form von Vorträgen oder World-Cafés präsentiert werden. Gerne konzipieren wir Themen und Formate in Absprache mit Ihnen.

Unsere Bildungsveranstaltungen richten sich an Schüler_innen ab der 8. Klasse. Die Durchführung der Workshops ist ab zwei Unterrichtsstunden möglich; empfehlenswert ist jedoch ein Zeitraum von vier Unterrichtsstunden oder länger. Neben der Bereitstellung eines Raumes benötigen wir einen Beamer. Eine finanzielle Beteiligung der Schule ist wünschenswert, jedoch keine Bedingung.

Bei Interesse an unseren Workshops wenden Sie sich gerne Marijke Mulder, Tel. 0228- 94499682, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Bildungsveranstaltungen an Schulen sind Bestandteil des Projektes "Frauenrechte in den aufstrebenden Textilmärkten Äthiopien und Myanmar", gefördert von Engagement Global und der Stiftung Umwelt und Entwicklung.