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Aktuelle Nachrichten

25.09.2018: „So geht Nachhaltigkeit!“ – Städte Bonn, Köln und Stuttgart zeigen gute Ansätze für nachhaltigen Einkauf

Cover: So geht Nachhaltigkeit onlineBonn. Heute wird der Bericht „So geht Nachhaltigkeit!“ veröffentlicht. Der Bericht dokumentiert 17 Vorzeige-Initiativen und Projekte, wie wir uns in Deutschland und in der Welt sozial gerechter und ökologisch sauber organisieren können. FEMNET stellt Initiativen der Städte Bonn, Köln und Stuttgart für einen fairen öffentlichen Einkauf von Berufsbekleidung vor.

Durch den Bericht „So geht Nachhaltigkeit! Deutschland und die globale Nachhaltigkeits-Agenda 2018“ werden die Ziele für nachhaltige Entwicklung greifbar und konkret heruntergebrochen.  Die Herausgeber_innen möchten die Politik aufrütteln und zeigen, in welcher Bandbreite Nachhaltigkeit bereits praktisch umgesetzt wird.

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18.07.2018: Multiplikator_innen geschult zur Verbreitung öko-fairer Beschaffungsverfahren

Foto Schulung Multiplikatorinnen für faire Beschaffung © FEMNETDie praktische Umsetzungen üben die Multiplikator_innen im Planspiel. Foto: © FEMNETImmer mehr Kommunen machen sich auf den Weg, um effektivere Methoden zur Beschaffung nachweislich nachhaltiger Produkte zu entwickeln. Oft stehen ihnen dabei Partnerorganisationen wie FEMNET zur Seite: Die Städte Bonn, Köln und Stuttgart hat der Verein bereits bei der Entwicklung und Erprobung von Praxismodellen begleitet. Die Methoden sollen zum Nachahmen anregen – aber wie kann dieses Wissen in weitere Kommunen getragen werden?

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18.07.2018: Köln beschafft fair: Ausschreibung für Arbeitsschuhe erfolgreich abgeschlossen

Foto Faire Beschaffung in Köln © FEMNET/Tobias WesselingNach den Arbeitsschuhen soll zukünftig auch Arbeitsbekleidung nach öko-fair beschafft werden. Foto: © FEMNET/Tobias WesselingSchutz vor Schmutz, aber schick genug für Trauerfeiern: Arbeitsschuhe von Friedhofsmitarbeitenden müssen ganz besondere Anforderungen erfüllen. Die Stadt Köln, Hauptstadt des fairen Handels 2017, folgt dem Bonner Beispiel und hat ihr Pilotprojekt zur öko-fairen Beschaffung erfolgreich abgeschlossen. In Zusammenarbeit mit FEMNET beschaffte sie 250 Paar Arbeitsschuhe, die unter Berücksichtigung von sozialen und ökologischen Kriterien produziert wurden.

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29.03.2018: Fair ist der neue Standard: Zweiter Rahmenvertrag mit fair beschaffter Dienst- und Schutzkleidung für das Bonner Amt für Stadtgrün erfolgreich abgeschlossen

Mitarbeiter_innen des Bonner Grünflächenamts mustern die potentielle Ware des neuen Rahmenvertrags. Qualitativ hochwertige Kleidung und Schutzausrüstung ist die Grundlage guter Arbeit! Foto: © FEMNETMitarbeiter_innen des Bonner Grünflächenamts mustern die potentielle Ware des neuen Rahmenvertrags. Qualitativ hochwertige Kleidung und Schutzausrüstung ist die Grundlage guter Arbeit! Foto: © FEMNETZwei Jahre nach der ersten fairen Ausschreibung für die Dienst- und Schutzkleidung der städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bonner Amts für Stadtgrün, etabliert sich das Verfahren. Beschafft wurden beispielsweise Schnittschutzhosen, Forstjacken und Winterwesten – aber auch Forststiefel und Arbeitshandschuhe. Für die 19 Lose gab es fast überall mindestens 4 wertbare Angebote, die kurz vor Ostern nach Qualität, Verarbeitung und Ausstattung bewertet werden mussten.

Aus den ersten Erfahrungen (beschrieben in der Broschüre Schritt für Schritt (PDF-Datei)) wurden Lehren gezogen. Neben den Kriterien Gebrauchswert (30%) und Preis (40%) gingen soziale Kriterien mit 30% in das Rennen um den Zuschlag. Bieter, die für sozial gerechte Produktionsbedingungen in der Ausschreibung positiv berücksichtigt werden wollten, mussten ihren Angeboten auch diesmal konkrete Nachweise beilegen. Möglich machte dies eine abgestufte Bietererklärung zur Kontrolle der ILO-Kernarbeitsnormen. Je mehr Maßnahmen die Bieter zur glaubwürdigen Kontrolle der ILO-Kerbarbeitsnormen nachweisen konnten, desto mehr Punkte konnten sie erzielen.

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14.03.2018: Vorträge zu fairer öffentlicher Beschaffung an der Verwaltungsakademie Berlin

Impulse zu Fairer Öffentlicher Beschaffung an der Verwaltungsakademie Berlin. Foto: © FEMNETImpulse zu Fairer Öffentlicher Beschaffung an der Verwaltungsakademie Berlin. Foto: © FEMNETMenschenrechte und Umweltstandards werden in der globalisierten Produktion von Gütern tagtäglich verletzt – Güter, die auch die öffentliche Hand einkauft. Deshalb hat der europäische und deutsche Gesetzgeber festgelegt, dass ökologische und soziale Kriterien in der öffentlichen Beschaffung eine große Rolle spielen dürfen oder sollen. Wie sich die Anforderungen an Mitarbeiter_innen in der Verwaltung über die Jahre geändert haben und was der aktuelle Stand des Vergaberechts vorsieht, das war ein Thema in unseren Vorträgen im Rahmen der Weiterbildung „Grundlagen des Vergabewesens“ an der Verwaltungsakademie Berlin. Besonders spannend für die Teilnehmenden waren allerdings die Fragen des „wie“. Die rund 20 Mitarbeiter_innen aus dem öffentlichen Dienst der Bezirke und des Landes Berlin wurden über die Möglichkeiten zur Verwendung von „Gütezeichen“ wie etwa den Siegeln des fairen Handels informiert. In Modellprojekten wurden auch darüber hinaus zahlreiche Möglichkeiten entwickelt, die wir immerhin anreißen konnten.

Die zwei Vorträge durfte die FEMNET-Mitarbeiterin Anne Neumann auf Initiative des Berliner Promotor für kommunale Entwicklungspolitik Michael Jopp im Kurs von Thomas Griewald halten.

Unsere Vorträge und Workshops können an allen Aus- und Weiterbildungsstätten für Mitarbeiter_innen des öffentlichen Dienstes, die mit Verbavorgängen befasst sind, kostenlos angeboten werden. Informationen finden Sie in unserem Flyer (PDF-Datei). 

Feedback zur Veranstaltung:

 

„Faire Vergabe ist ordnungsgemäße Vergabe, ist wirtschaftliche Vergabe - Wirtschaftlichkeit im umfassenden Sinn. Lieferungen und Leistungen dürfen nur von fach- und sachkundigen Dienstkräften vergeben werden.

Aufgrund der - inhaltlich und mengenmäßig - steigenden Anforderungen an die Verwaltung und der noch nicht überall verbreiteten zentralen Vergabestellen, müssen Dienstkräfte mit den umfangreichen Anforderungen des Vergaberechts umgehen können.

Die von den Referierenden vorgestellten Methoden und Erfahrungen anderer öffentlicher Auftraggeber sind dafür eine sehr große Hilfe.“

Thomas Griewald,
Dozent für Grundlagen des Vergabewesens an der Verwaltungsakademie Berlin

 

20.12.2017 – Workshops zu sozial verantwortlicher öffentlicher Beschaffung für Studium, Ausbildung und Fortbildung von Mitarbeiter_innen der öffentlichen Verwaltung

Faire öffentliche Beschaffung wird immer wichtiger. Aber warum, wie und auf welcher rechtlichen Grundlage kann sie umgesetzt werden? Dieses Wissen vermitteln wir aktuellen und zukünftigen Mitarbeiter_innen der öffentlichen Verwaltung.

Auf der Grundlage von vier Themenmodulen setzen erfahrene Referent_innen Workshops an Berufsschulen, Verwaltungshochschulen und Fortbildungsakademien um:

  • Modul 1: Soziale Kriterien im Vergaberecht
  • Modul 2: Arbeitsbedingungen in globalen Wertschöpfungsketten
  • Modul 3: Nachweisführung mit ökologischen und sozialen Produktsiegeln
  • Modul 4: Best-Practice-Ansätze zur sozial verantwortlichen öffentlichen Beschaffung

Das Angebot hat FEMNET in Zusammenarbeit mit dem Bremer entwicklungspolitischen Netzwerk, dem Eine Welt Leipzig e.V. und dem Entwicklungspolitischen Netzwerk Sachsen erstellt. Die Workshops sind in der Regel für die (Hoch)schulen dank der Fördermittel im Projekt „Gute Arbeit fairbindet“ kostenlos.

Kontaktieren Sie uns gerne, um unsere Workshops an Ihrer Bildungseinrichtung durchzuführen. Alle Details zu unserem Angebot finden Sie in unserem Flyer (PDF-Datei).

30.09.2017: „Wie gelingt Faire öffentliche Textilbeschaffung?“ – Teil 2 der Intensivschulung durchgeführt

Komplexe Themen, konzentrierte Gesichter: Wie öko-fair beschaffen, bei einer Marktsituation mit bestehenden Gütezeichen und ohne? Foto: © FEMNETKomplexe Themen, konzentrierte Gesichter: Wie öko-fair beschaffen, bei einer Marktsituation mit bestehenden Gütezeichen und ohne?
Foto: © FEMNET
Die zweite Intensivschulung von FEMNET zum Thema „Faire öffentliche Textilbeschaffung“ fand am 29. und 30. September 2017 in Köln statt. 22 Teilnehmende diskutierten Fragen rund um Vergaberecht und die textile Wertschöpfungskette. Sie alle wollen in ihren Kommunen und darüber hinaus bewirken, dass Steuergelder nur für den Einkauf von Bekleidung ohne Menschenrechtsverletzungen eingesetzt werden.

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26./28.09.2017 Faire Beschaffung von Kleidung in den Städten Köln und Bonn präsentiert

Marie-Luise Lämmle berichtete im voll besetzten Gobelinsaal im Alten Rathaus Bonn von Ihrer Dialogreise nach Bangladesch und der Bedeutung für die Stadt Bonn. Foto: © FEMNETMarie-Luise Lämmle berichtete im voll besetzten Gobelinsaal im Alten Rathaus Bonn von Ihrer Dialogreise nach Bangladesch und der Bedeutung für die Stadt Bonn. Foto: © FEMNETIm Rahmen der Fairen Woche 2017 zeigten die Städte Bonn und Köln sich als Pioniere auf dem Weg zu einer fairen Beschaffung von Kleidung, den Sie mit FEMNET gemeinsam beschreiten – mit Modenschau und Schaufensterpuppe.

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09.09.2017: Bangladesch-Besuch zeigt Wege für faire öffentliche Beschaffung

Bangladesch und faire öffentliche Beschaffung - reges Interesse bei der Veranstaltung im Weltladen Bonn. Foto: © FEMNETBangladesch und faire öffentliche Beschaffung - reges Interesse bei der Veranstaltung im Weltladen Bonn. Foto: © FEMNETVon ihrer Dialogreise nach Bangladesch brachte unsere Mitarbeiterin Marie-Luise Lämmle zahlreiche Erfahrungen und Bilder mit, die zeigen: Ein fairer Einkauf von Bekleidung ist bitter nötig und möglich – auch für die öffentliche Hand. Im August hielt sie gleich zwei Vorträge in Bonn.

 

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