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Nachrichten und Berichte

30.08.2016: Klage wegen Fabrikbrand bei KiK-Zulieferer: Landgericht Dortmund: Betroffene aus Pakistan erhalten Prozesskostenhilfe im Verfahren gegen KiK

Saeeda Khatoon und Nasir Mansoor berichten vom Leid und vom Kampf der Betroffenen des Fabrikbrandes in Pakistan. Foto: © Holger Priedemuth Saeeda Khatoon und Nasir Mansoor berichten vom Leid und vom Kampf der Betroffenen des Fabrikbrandes in Pakistan. Foto: © Holger Priedemuth Gerechtigkeit für 260 Tote und 32 Verletzte: Das fordern die Überlebenden und Hinterbliebenen der Brandkatastrophe in der Textilfabrik Ali Enterprises in Karachi (Pakistan). Vier von ihnen reichten im März 2015 beim Landgericht Dortmund Klage gegen den deutschen Textildiscounter KiK ein. KiK war, nach eigenen Angaben, Hauptkunde der im September 2012 abgebrannten Fabrik. Heute hat das Gericht entschieden: Es sieht sich zuständig und die Kläger erhalten Prozesskostenhilfe. Diese Entscheidung ist der erste Schritt, damit ein Fall von Menschenrechtsverletzungen durch deutsche Unternehmen im Ausland auch vor einem deutschen Gericht verhandelt wird.

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FEMNET auf HUGO BOSS Hauptversammlung am 19. Mai 2016

Hugo Boss JeanslabelsAm 19. Mai 2016 fand in Stuttgart die Hauptversammlung von HUGO BOSS statt. FEMNET hatte einen Gegenantrag zur Nichtentlastung des Vorstands für die Aktionärsversammlung von HUGO BOSS eingereicht. FEMNETs Vorstandsvorsitzende Gisela Burckhardt stellte als kritische Aktionärin den Gegenantrag und sprach zusammen mit Dr. Anibel Ferus-Comelo aus Indien auf der Versammlung. Außerdem wurde das Auditverfahren von HUGO BOSS thematisiert.

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22.09.2015: „Schick, schnell, global – und katastrophal?! Unsere Kleidung als Produkt der internationalen Textilindustrie“

Abschlussbericht zur Veranstaltung im Alten Rathaus Bonn am 22. September 2015 (PDF-Datei)

Am 22. September 2015 brachten die Stadt Bonn und der Bonner Frauenrechtsverein FEMNET e.V. Vertreter/-innen des Bündnisses für nachhaltige Textilien, Aktive von Nichtregierungsorganisationen und Gewerkschaften sowie interessierte Konsumenten/-innen an einen Tisch. Von 18 bis 21 Uhr fand der interaktive Austausch im Gobelinsaal im Alten Rathaus statt. Die Veranstaltung war ein Beitrag zum Europäischen Jahr für Entwicklung 2015.

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16.10.2015: 1 Jahr Bündnis für nachhaltige Textilien und zur Umsetzung öko-sozialer Standards in der globalen Lieferkette

1. Jahr Textilbündnis 2015. Foto: © Andrea Burckhardt, GIZ1. Jahr Textilbündnis 2015. Foto: © Andrea Burckhardt, GIZAm 16.10.2015 fand ein Jahr nach der Gründung die Mitglieder­versammlung des Bündnisses für nachhaltige Textilien statt.

Die Kampagne für Saubere Kleidung, FEMNET und weitere Träger­organisationen sind Mitglied im Textilbündnis. In einem aktuellen Statement erläutern sie weshalb sie sich an dem Bündnis beteiligen.

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13.10.2015: FEMNET beteiligt sich an Anhörungen zum nationalen Aktionsplan 'Wirtschaft und Menschenrechte'

FEMNET unterstützt als Mitglied von CorA das Positionspapier Wirtschaft und Menschenrechte - Erwartungen an einen deutschen Aktionsplan (PDF-Datei).

Gisela Burckhardt hat am 01.10.2015 bei einer der 12 Anhörungen, die im Rahmen der Erarbeitung eines nationalen Aktionsplans unter Federführung des Auswärtigen Amts stattfinden, einen Beitrag zum Thema Transparenz und Berichtspflichten gehalten.

 

11.09.2015: Dritter Jahrestag der Ali-Enterprises-Katastrophe

PlakatEs war eine der schlimmsten Katastrophen in der Geschichte der Textilindustrie: Am 11. September 2012 ging die Ali Enterprises Fabrik im pakistanischen Karachi in Flammen auf, 254 Arbeiter_innen starben und 55 wurden schwer verletzt.

Wir werden dieses Ereignis nie vergessen und wollen den Opfern helfen. Bitte unterstützen Sie uns dabei!

  1. Unterschreiben und teilen sie diese Online-Petition einer pakistanische Arbeiterwitwe, die eine angemessene Entschädigung von KiK fordert
  2. Folgen Sie der Clean Clothes Campaign auf Facebook und Twitter. Liken und teilen Sie alle Posts der Kampagne und helfen Sie uns, die Informationen zu verbreiten.

Mit Ihrer Hilfe können wir das deutsche Textilunternehmen KIK in die Verantwortung nehmen und uns dafür stark machen, dass die Überlebenden endlich ihre volle Entschädigung erhalten.

15.07.2015: Zahlreiche Unternehmen beigetreten: wie geht es weiter mit dem Textilbündnis?

Textilarbeiterinnen in Bangladesch. Foto © G.BurckhardtTextilarbeiterinnen in Bangladesch. Foto © G.BurckhardtErst nach zähen Verhandlungen traten im Juni 2015 etliche Unternehmen dem Textilbündnis bei. Hatten sie dies doch bei Gründung des Bündnisses im Oktober 2014 noch verweigert. Der von ihnen mitentwickelte Aktionsplan war ihnen damals zu anspruchsvoll, während andere Unternehmen wie Hessnatur und Vaude sofort beitraten. Auch FEMNET ist an der Erarbeitung des Aktionsplanes von Beginn an beteiligt und im Interimsteuerungskreis vertreten. Aber was hat die Unternehmen letztlich bewogen, nun doch beizutreten?

 

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16.06.2015: Unternehmen haftbar machen! Video zur Kampagne

Im Rahmen ihrer gemeinsamen Kampagne „Mensch. Macht. Handel. Fair.“ setzen sich das Forum Fairer Handel und der Weltladen-Dachverband für eine gesetzliche menschenrechtliche Sorgfaltspflicht ein. Mit einer Unterschriftenaktion fordern sie die Bundesregierung dazu auf, im Rahmen der Umsetzung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte in Deutschland bis 2016 einen verbindlichen Rahmen zu schaffen.

Petition zur Kampagne...

12.05.2015: FEMNET und die Kampagne für Saubere Kleidung werfen HUGO BOSS einen Mangel an gesellschaftlicher Verantwortung vor

Hugo Boss JeansBonn. „Todschick – Edle Labels, billige Mode – unmenschlich produziert“: Das Buch von Gisela Burckhardt enthüllt, dass auch für teure Marken wie HUGO BOSS Textilarbeiterinnen in Bangladesch ausgebeutet werden. Während sich das Unternehmen mit fairen Produktionsstandards schmückt, sieht die Realität bei den Zulieferern anders aus: Überstunden, marode Fabriken und keine Gewerkschaften. Burckhardt, Vorstandsvorsitzende von FEMNET, das Mitglied der Kampagne für Saubere Kleidung ist, hat die Aktionäre auf der Hauptversammlung von HUGO BOSS am 12. Mai in Stuttgart über ihre Rechercheergebnisse informiert.

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20.04.2015: G7-Präsidentschaft nutzen: Lieferkettenverantwortung verbindlich regeln

(Berlin, 20.4.2014) In einer gemeinsamen Stellungnahme mit dem Forum Menschenrechte begrüßt das CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung, dass die Bundesregierung das Thema verantwortungsvolle Lieferketten auf die Agenda der G 7-Präsidentschaft gesetzt hat. Die Netzwerke fordern die Bundesregierung jedoch auf, es nicht bei freiwilligen Maßnahmen zu belassen. FEMNET e.V. ist aktives Mitglied im CorA-Netzwerk und unterstützt diesen Appell.

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