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Nachrichten und Berichte

11.09.2015: Dritter Jahrestag der Ali-Enterprises-Katastrophe

PlakatEs war eine der schlimmsten Katastrophen in der Geschichte der Textilindustrie: Am 11. September 2012 ging die Ali Enterprises Fabrik im pakistanischen Karachi in Flammen auf, 254 Arbeiter_innen starben und 55 wurden schwer verletzt.

Wir werden dieses Ereignis nie vergessen und wollen den Opfern helfen. Bitte unterstützen Sie uns dabei!

  1. Unterschreiben und teilen sie diese Online-Petition einer pakistanische Arbeiterwitwe, die eine angemessene Entschädigung von KiK fordert
  2. Folgen Sie der Clean Clothes Campaign auf Facebook und Twitter. Liken und teilen Sie alle Posts der Kampagne und helfen Sie uns, die Informationen zu verbreiten.

Mit Ihrer Hilfe können wir das deutsche Textilunternehmen KIK in die Verantwortung nehmen und uns dafür stark machen, dass die Überlebenden endlich ihre volle Entschädigung erhalten.

15.07.2015: Zahlreiche Unternehmen beigetreten: wie geht es weiter mit dem Textilbündnis?

Textilarbeiterinnen in Bangladesch. Foto © G.BurckhardtTextilarbeiterinnen in Bangladesch. Foto © G.BurckhardtErst nach zähen Verhandlungen traten im Juni 2015 etliche Unternehmen dem Textilbündnis bei. Hatten sie dies doch bei Gründung des Bündnisses im Oktober 2014 noch verweigert. Der von ihnen mitentwickelte Aktionsplan war ihnen damals zu anspruchsvoll, während andere Unternehmen wie Hessnatur und Vaude sofort beitraten. Auch FEMNET ist an der Erarbeitung des Aktionsplanes von Beginn an beteiligt und im Interimsteuerungskreis vertreten. Aber was hat die Unternehmen letztlich bewogen, nun doch beizutreten?

 

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16.06.2015: Unternehmen haftbar machen! Video zur Kampagne

Im Rahmen ihrer gemeinsamen Kampagne „Mensch. Macht. Handel. Fair.“ setzen sich das Forum Fairer Handel und der Weltladen-Dachverband für eine gesetzliche menschenrechtliche Sorgfaltspflicht ein. Mit einer Unterschriftenaktion fordern sie die Bundesregierung dazu auf, im Rahmen der Umsetzung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte in Deutschland bis 2016 einen verbindlichen Rahmen zu schaffen.

Petition zur Kampagne...

12.05.2015: FEMNET und die Kampagne für Saubere Kleidung werfen HUGO BOSS einen Mangel an gesellschaftlicher Verantwortung vor

Hugo Boss JeansBonn. „Todschick – Edle Labels, billige Mode – unmenschlich produziert“: Das Buch von Gisela Burckhardt enthüllt, dass auch für teure Marken wie HUGO BOSS Textilarbeiterinnen in Bangladesch ausgebeutet werden. Während sich das Unternehmen mit fairen Produktionsstandards schmückt, sieht die Realität bei den Zulieferern anders aus: Überstunden, marode Fabriken und keine Gewerkschaften. Burckhardt, Vorstandsvorsitzende von FEMNET, das Mitglied der Kampagne für Saubere Kleidung ist, hat die Aktionäre auf der Hauptversammlung von HUGO BOSS am 12. Mai in Stuttgart über ihre Rechercheergebnisse informiert.

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20.04.2015: G7-Präsidentschaft nutzen: Lieferkettenverantwortung verbindlich regeln

(Berlin, 20.4.2014) In einer gemeinsamen Stellungnahme mit dem Forum Menschenrechte begrüßt das CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung, dass die Bundesregierung das Thema verantwortungsvolle Lieferketten auf die Agenda der G 7-Präsidentschaft gesetzt hat. Die Netzwerke fordern die Bundesregierung jedoch auf, es nicht bei freiwilligen Maßnahmen zu belassen. FEMNET e.V. ist aktives Mitglied im CorA-Netzwerk und unterstützt diesen Appell.

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27.02.2015: Erwartungen von FEMNET/ CCC an das Textilbündnis und die Bundesregierung

Stellungnahme des CorA-Netzwerks für Unternehmensverantwortung und der Kampagne für Saubere Kleidung zum Textilbündnis (Download als PDF-Datei)

Die Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) und das CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung setzen sich seit vielen Jahren für die Einhaltung von Menschenrechten sowie international vereinbarten sozialen Standards und Normen bei transnationalen Unternehmen, ihren Tochterfirmen und Zulieferern ein.

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17.10.2014: Bündnis für nachhaltige Textilien erfolgreich gegründet

Bündnis-Mitglieder wollen Textil-Bündnis auf breite Basis stellen

Gruendungsfoto-Textilbuendnis-2014-klBerlin. Die Mitglieder des Bündnisses für nachhaltige Textilien („Textil-Bündnis“), danken Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller für seine Initiative, die am 16.10.2014 zur Gründung des Textil-Bündnisses geführt hat. Das Textil-Bündnis ist bereits jetzt ein großer Erfolg. Erstmalig ist es gelungen, innerhalb kürzester Zeit unter zentralen Akteuren einen inhaltlichen Konsens über gemeinsame Ziele zur Verbesserung der sozialen, ökologischen und ökonomischen Bedingungen in der Lieferkette von Textilien und Bekleidung zu erreichen.

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14.10.2014: Stellungnahme der Kampagne für Saubere Kleidung zum geplanten Textilbündnis des BMZ

Am 16. Oktober 2014 will Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller ein Bündnisses für nachhaltige Textilien gründen.

Die Fabrikbrände bei Tazreen im November 2012 und bei Ali Enterprises in Pakistan sowie der Einsturz von Rana Plaza in Bangladesch am 24.4.2013 verursachten Tausende von Toten und Verletzten. Diese Unglücke geschahen trotz zahlreicher Kontrollen und freiwilliger Selbstverpflichtungen von Unternehmen. Bis heute sind die Opfer und Verletzten sowie deren Angehörige nicht fair und ausreichend entschädigt worden, da es hierfür keine gesetzliche Grundlage gibt. Bisher besteht nur für die Opfer von Rana Plaza ein freiwilliger Entschädigungsfonds, der noch nicht einmal zur Hälfte gefüllt ist.

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14.04.2014: Stellungnahme der Kampagne für Saubere Kleidung zum Vorschlag des Entwicklungsministers Gerd Müller für ein Textilsiegel

Bundesminister Gerd Müller kündigte an, noch in diesem Jahr ein neues Textilsiegel auf den Markt zu bringen. Damit will er die deutsche Modebranche dazu bewegen, soziale und ökologische Mindeststandards einzuhalten.

Die Erfahrungen aus 20 Jahren zeigen allerdings, dass freiwillige Selbstverpflichtungen nicht weit führen, wie die zahlreichen Fabrikbrände zeigen. Zertifizierungen sollten aus unserer Sicht nicht allein das Produkt, sondern das gesamte Unternehmen einschließlich der Einkaufspraxis in den Blick nehmen. Auch die Zivilgesellschaft muss gleichberechtigt in den Prozess einbezogen werden.Wir begrüßen die Ankündigung des Ministers, eventuell einen gesetzlichen Rahmen vorzugeben. Die Einhaltung von Menschen- und Arbeitsrechten muss gesetzlich verbindlich sein und muss zuverlässig kontrolliert werden.

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Symposium „Unternehmensverantwortung für Menschenrechte“ am 20.02.2013 in Berlin

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) war am 20. Februar 2013 Gastgeber eines Expertenkreises aus Vertreterinnen und Vertretern international tätiger Unternehmen, Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden sowie Organisationen der Zivilgesellschaft für ein Symposium in Berlin. Thema der Veranstaltung waren die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte, die im Juni 2011 vom UN-Menschenrechtsrat verabschiedet wurden. Sie umfassen drei Säulen: Die „staatliche Verpflichtung zum Schutz der Menschenrechte“, die „unternehmerische Verantwortung zum Respekt der Menschenrechte“, sowie die „Verbesserung des Zugangs zu Abhilfeverfahren bei Menschenrechtsverletzungen“.

Dr. Gisela Burckhardt, Vorstandsvorsitzende FEMNET e.V., machte auf Regulierungslücken aufmerksam und forderte die Kopplung von staatlichen Anreizsystemen an eine menschenrechtliche Risikoanalyse, Berichterstattungspflicht für Unternehmen und die Einführung einer Unternehmensstrafbarkeit bei Verletzung menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten.