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Nachrichten und Berichte

17.10.2014: Bündnis für nachhaltige Textilien erfolgreich gegründet

Bündnis-Mitglieder wollen Textil-Bündnis auf breite Basis stellen

Gruendungsfoto-Textilbuendnis-2014-klBerlin. Die Mitglieder des Bündnisses für nachhaltige Textilien („Textil-Bündnis“), danken Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller für seine Initiative, die am 16.10.2014 zur Gründung des Textil-Bündnisses geführt hat. Das Textil-Bündnis ist bereits jetzt ein großer Erfolg. Erstmalig ist es gelungen, innerhalb kürzester Zeit unter zentralen Akteuren einen inhaltlichen Konsens über gemeinsame Ziele zur Verbesserung der sozialen, ökologischen und ökonomischen Bedingungen in der Lieferkette von Textilien und Bekleidung zu erreichen.

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14.10.2014: Stellungnahme der Kampagne für Saubere Kleidung zum geplanten Textilbündnis des BMZ

Am 16. Oktober 2014 will Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller ein Bündnisses für nachhaltige Textilien gründen.

Die Fabrikbrände bei Tazreen im November 2012 und bei Ali Enterprises in Pakistan sowie der Einsturz von Rana Plaza in Bangladesch am 24.4.2013 verursachten Tausende von Toten und Verletzten. Diese Unglücke geschahen trotz zahlreicher Kontrollen und freiwilliger Selbstverpflichtungen von Unternehmen. Bis heute sind die Opfer und Verletzten sowie deren Angehörige nicht fair und ausreichend entschädigt worden, da es hierfür keine gesetzliche Grundlage gibt. Bisher besteht nur für die Opfer von Rana Plaza ein freiwilliger Entschädigungsfonds, der noch nicht einmal zur Hälfte gefüllt ist.

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14.04.2014: Stellungnahme der Kampagne für Saubere Kleidung zum Vorschlag des Entwicklungsministers Gerd Müller für ein Textilsiegel

Bundesminister Gerd Müller kündigte an, noch in diesem Jahr ein neues Textilsiegel auf den Markt zu bringen. Damit will er die deutsche Modebranche dazu bewegen, soziale und ökologische Mindeststandards einzuhalten.

Die Erfahrungen aus 20 Jahren zeigen allerdings, dass freiwillige Selbstverpflichtungen nicht weit führen, wie die zahlreichen Fabrikbrände zeigen. Zertifizierungen sollten aus unserer Sicht nicht allein das Produkt, sondern das gesamte Unternehmen einschließlich der Einkaufspraxis in den Blick nehmen. Auch die Zivilgesellschaft muss gleichberechtigt in den Prozess einbezogen werden.Wir begrüßen die Ankündigung des Ministers, eventuell einen gesetzlichen Rahmen vorzugeben. Die Einhaltung von Menschen- und Arbeitsrechten muss gesetzlich verbindlich sein und muss zuverlässig kontrolliert werden.

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Symposium „Unternehmensverantwortung für Menschenrechte“ am 20.02.2013 in Berlin

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) war am 20. Februar 2013 Gastgeber eines Expertenkreises aus Vertreterinnen und Vertretern international tätiger Unternehmen, Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden sowie Organisationen der Zivilgesellschaft für ein Symposium in Berlin. Thema der Veranstaltung waren die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte, die im Juni 2011 vom UN-Menschenrechtsrat verabschiedet wurden. Sie umfassen drei Säulen: Die „staatliche Verpflichtung zum Schutz der Menschenrechte“, die „unternehmerische Verantwortung zum Respekt der Menschenrechte“, sowie die „Verbesserung des Zugangs zu Abhilfeverfahren bei Menschenrechtsverletzungen“.

Dr. Gisela Burckhardt, Vorstandsvorsitzende FEMNET e.V., machte auf Regulierungslücken aufmerksam und forderte die Kopplung von staatlichen Anreizsystemen an eine menschenrechtliche Risikoanalyse, Berichterstattungspflicht für Unternehmen und die Einführung einer Unternehmensstrafbarkeit bei Verletzung menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten.

Antwortschreiben des Arbeitsministeriums auf die Kritik der CCC

Sehr geehrte Frau.....,

vielen Dank für Ihre Mail vom 30.05.2012 an Frau Ministerin von der Leyen, die mich gebeten hat, Ihnen zu antworten.

Ihr Anliegen, faire Arbeitsbedingungen und Bezahlung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Drittländern sowie die Wahrung von Gewerkschaftsrechten zu unterstützen und die Zerstörung der Umwelt zu verhindern, wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales vollständig geteilt. Die Bundesregierung unterstützt das Anliegen zur Bekämpfung von Kinderarbeit und Ausbeutung in zahlreichen Initiativen des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und fördert dazu vielfältige Hilfsprojekte in unterschiedlichen Teilen der Welt.

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